Backen mit Hanfsamen

Das Wichtigste zuerst: Hanfsamen enthalten kein THC (Tetrahydrocannabinol). Sie unterliegen nicht dem Betäubungsmittelgesetz und sind deswegen im Handel frei erhältlich. Wo kann ich Hanfsamen kaufen? Im Hanffachhandel und in der Tierfutterhandlung. Der Kilopreis liegt zwischen drei und sechs Euro.

Wie bereite ich die Samen zur Weiterverarbeitung als Lebensmittel vor? Da die Samen momentan noch eher als Vogelfutter dienen, enthalten sie als lästige Beigabe kleine Steine und jede Menge Sand. Leider werden die Samen unsinnigerweise bestrahlt, um ihre Keimfähigkeit zu unterbinden. Dies wird hoffentlich bald der Vergangenheit angehören, da Hanf seit 1996 erstmals wieder in Deutschland angebaut werden darf und die Chance auf frische Samen in den nächsten Jahren weiter ansteigen wird. Die Samen im Spülbecken einweichen. Einen Moment warten, damit die Steinchen nach unten absinken. Nun können die Samen mühelos mit den Händen in ein Haarsieb abgeschöpft werden. Anschließend noch einmal nachspülen. Abtropfen lassen und im Backofen bei 200 Grad trocknen. Öfter wenden. Wie lassen sich die Samen am besten klein mahlen? Geeignet ist eine manuell oder elektrisch betriebene Kaffeemühle oder kleine Haushaltsmaschinen, wie zum Beispiel die traditionellen Haushaltsmixer mit Glasaufsatz. Nicht ratsam ist eine Getreidemühle, da die Mahlsteine durch den hohen Eiweissgehalt des Hanfsamens verkleben und unbrauchbar werden können.

Schokoladen-Hanfmakronen

Für ca. 60 Stück:
-100 g zartbittere Kuvertüre
-250 g gemahlene Hanfsamen
-50 g Speisestärke 4 Eiweisse
-200 g Zucker
-1 Prise Salz
-1 Päckchen kleine Backoblaten


Schokoladen-Hanfmakronen Die Schokolade in Späne raspeln, mit den gemahlenen Hanfsamen und der Speisestärke vermischen. Die Eiweisse mit dem Zucker und einer Prise Salz zu steifem Eischnee schlagen. Die Schokoladen-Hanf-Mischung vorsichtig unter den Eischnee heben. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Backoblaten auf den mit Wasser abgespülten Blechen verteilen und kleine Teighäufchen daraufsetzen. Im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene 15-20 Minuten backen.

HANFSAMEN-MUSEUMSKUCHEN

Für eine Springform von 26 cm Durchmesser

-300 g Butter 

-7 Eier
-50 g 

-250 g Zucker 

-2 EL Vanillezucker,
-Saft von 1/2 Zitrone

-130 g Mehl 

-300 g gemahlene Hanfsamen

-90 g Speisestärke 

Die Butter weich kneten. Die Eier trennen. 7 Eier 50 g Zucker mit den Eigelben, den Gewür- zen und der Butter kräftig aufschlagen. Das Mehl mit den gemahlenen Hanfsamen vermischen; sollten die Samenhülsen noch zu grob sein, besteht die Möglichkeit, nochmals zu vermahlen. Nach und nach unter die Buttermasse rühren. Den Backofen auf 210 Grad vorheizen. Die Eiweisse mit dem restlichen Zucker steif schlagen und anschliessend die Speisestärke vorsichtig unterrühren. Ein Drittel der Eischneemasse unter die Buttermasse rühren, dann den Rest vorsichtig unterheben. In die gebutterte, mit Paniermehl ausgestreute Springform geben. Den Kuchen etwa 10 Minuten bei 210 Grad Anfangshitze, dann auf 190 Grad abfallend noch etwa 40 Minuten backen

DIABETIKER-HANF SAMEN GEBÄCK

Für 60 Stück
-250 g Butter
-120 g Fruchtzucker
-2 Eier
-1 Eigelb
-Salz,
-Saft von 1/2 Zitrone,
-1 TL Zimtpulver
-375 g Mehl
-150 g gemahlene Hanfsamen

Die Butter mit dem Fruchtzucker, den Eiern, Eigelb und Gewürzen von Hand verkneten. Das Mehl mit den gemahlenen Hanfsamen vermengen und anschliessend darunterkneten, bis ein homogener Mürbeteig entsteht. Den Teig in zwei Hälften teilen und zu Stangen formen. 1 Stunde kühl stellen. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. 
Die Stangen in 2 cm Scheiben schneiden und im vorgeheizten Backofen etwa 10 Minuten backen.

 

Aus dem Buch: Backen mit Hanf...



Was passiert, wenn man Cannabis isst?

Wenn Cannabis gegessen wird, dann gelangen THC und die anderen Cannabnoide, die das High bewirken, über den Verdauungstrakt in die Blutbahn Dieser Prozess verlauft langsamer und ist schlechter vorhersagbar, als wenn Cannabis geraucht wird Wahrend das rauchen ein nahezu sofortiges High bewirkt, können die Auswirkungen des Essens irgendwann nach 15 bis 90 Minuten einsetzen Die Zeit, die es dauert, bis das High beginnt, wird davon beeinflusst, wie das Essen zubereitet wird wie die Zutaten verwendet werden und welche Menge an Nahrung das Verdauungssystem in dieser Zeit durchlauft Schon kurz nachdem es geschluckt wurde, erreicht das mit Cannabis versetzte Essen den Magen Ist es erst einmal im Magen, dann wird es in einer Mischung aus Saure und Enzymen durchgeknetet So verflüssigt, wird es in kleinen Portionen in den Darm abgegeben Dort zerlegen weitere Enzyme und Galle das Fett in der Nahrung, und die Cannabnoide werden durch die Darmwand in die Blutbahn aufgenommen Sind sie erst einmal in der Blutbahn, dann befinden sich die Cannabnoide auf einer Hochgeschwindigkeitsreise in das Gehirn Normalerweise haben 45 Minuten nach dem Schlucken ein Teil der Cannabnoide Rezeptoren im Gehirn erreicht, und der Konsument wird erste Wirkungen spüren Wenn dann mehr und mehr der Chemikalien ihren Weg durch den Körper genommen haben wird der Konsument stoned. 

Mit Klick aufs Bild, startet der Download des Buches als PDF
Mit Klick aufs Bild, startet der Download des Buches als PDF

Überdosis :
Mit Cannabis versetztes Essen kann einen so high machen wie einen Himalaja-hohen Drachen an einer langen Schnur, kann einem aber auch den Abend komplett verderben. Ein Joint "holländischer Stärke" zuviel kann einen in ein Stück sabberndes Elend verwandeln, aber ein turbo starker Keks zuviel lässt einen zu schnell Freundschaft mit der Porzellanschüssel in der Toilette schließen. Da man die Wirkungen der Inhalation nahezu sofort spürt, bemerkt der Raucher rechtzeitig die Signale, die ihm mitteilen, dass es nun genug ist. Dies ist viel schwieriger, wenn Cannabis gegessen wird. Ist das Cannabis haltige Essen erst einmal verschluckt, dann hat der Keksesser den "point of no return" überschritten, und er ist jeder Art von High ausgeliefert, die nun auf ihn zukommt. Man kann die ideale Dosis um ein Vielfaches überschreiten, bevor man irgendetwas merkt - dies macht eine Überdosis zu einer realen Gefahr. Erinnerst du dich noch an die Zeit, als du dreizehn warst, dich in die Gartenlaube geschlichen und dort eine ganze Flasche Martini Rosso getrunken hast? Erinnerst du dich noch, wie es war, kurz bevor du vor den Nachbarn das Bewusstsein verloren hast, in deinen vollen Hosen, die an deinen Knöcheln klebten? Nun, füge dem einige unangenehme Halluzinationen von gigantischen Nacktschnecken, die auf deinem Gesicht herumkauen, hinzu, und du hast in etwa das, was passieren kann, wenn du zu tief in die Keksdose greifst. Die Symptome einer Überdosis beinhalten Übelkeit, Benommenheit, Angst, Panik, Paranoia, beschleunigten Herzschlag und das sehr ausgeprägte Gefühl, dass überhaupt alles total beschissen ist. Sehr häufig verfällt der Überdosierte auch in tiefen Schlaf - manchmal für über einen Tag. Es gibt keine Berichte von Todesfällen nach einer Cannabis-Überdosis. Vermutlich mußt du dich durch eine ganze Wagenladung von Keksen fressen, um einem bleibenden Schaden auch nur nahe zukommen, aber eines ist sicher: wenn du viel ißt, wirst du dich sehr schlecht fühlen, wenn auch nur eine Zeit lang. Die Vermeidung einer Überdosis. Das ist leicht! Bleib einfach vorsichtig, wenn es um die Entscheidung "Wie viel?" geht. Wenn dir ein Keks nicht den Kick verschafft, den du haben wolltest, dann kannst du immer noch ein paar mehr essen. Denk dran, gegessener Pot hat einen mächtigeren, länger andauernden Effekt, als wenn man ihn rauchen würde, und es kann bis zu zwei Stunden dauern, bis das High seinen Höhepunkt erreicht. Keks-Esser mit Verstand warten ungefähr eine Stunde ab, bevor sie ihre Dosis erhöhen - man weiß nie, ob das High, auf dem man "seine Vorfahren trifft", nicht schon hinter der nächsten Ecke auf einen lauert. Da die Potenz von Cannabis so stark schwanken kann, ist es eine hervorragende Idee, vorsichtig zu experimentieren. Wenn man vorher noch nicht mit einer speziellen Sorte Pot gekocht hat, dann kann man sich mit folgendem Verfahren helfen: Erst raucht man ein Muster, um einen Eindruck der Stärke zu erhalten. Um die passende Dosis zu finden. Man isst die Hälfte der dort angegebenen Dosis, wartet etwa eine Stunde, schaut, wie man sich dann fühlt, und isst, falls nötig, noch etwas mehr. Obwohl viele erfahrene Köche die Zutaten nach Gefühl abmessen, rechtfertigt der Gebrauch von Cannabis wohlüberlegte Genauigkeit in der Küche. Ein Schuss zuviel Chili-ÖI lässt dich nach einem kalten Bier greifen, aber ein Schuss zuviel Blätter-mehl und die Konsequenzen können ein wenig ernster sein. Das Essen von Cannabis in Kombination mit anderen Drogen kann einige unvorhersagbare, scheußliche Wirkungen hervorrufen und sollte daher vermieden werden. Schwemmt man seinen Pot mit einer Flut von Alkohol hin- 29 unter, dann wird man sich voraussichtlich krank fühlen. Am besten lässt man jede Sauferei ein oder zwei Stunden, nachdem man Hasch gegessen hat, bleiben.


Du hast nicht die Zeit oder die nötige Ausrüstung um selbst zu kochen?
Trotzdem hast du Glück!
Cannabis lässt sich ganz einfach vielen Fertiggerichten hinzufügen.
Du wirst fast die gleichen Ergebnisse erzielen, und du wirst mehr Zeit haben, sie zu genießen.
Backmischungen:
Ein kurzer Blick in die Regale eines jeden Supermarkts enthüllt dir Dutzende von fertigen Backmischungen für Kuchen und Kekse.
Diese sind geradezu ideal für die Cannabisküche. Den meisten Mischungen muss noch Butter hinzugefügt werden.
Das ist eine gute Möglichkeit, um das Cannabis hinzuzugeben. Einfach die Butter und das Cannabismehl in einem Mixer vermischen und dann wie angegeben verwenden.
Saucen und Cremes
in Pulverform oder in Dosen sind ein weiterer einfacher Weg, um Cannabis ins Spiel zu bringen. Wähle eine mit soviel Fett oder Milch als möglich und gib einfach das Cannabismehl bei schwacher Hitze hinzu.
Eintopfe, Suppen und andere Köstlichkeiten in Dosen mit einem hohen Anteil an Fett oder Milch können auf die gleiche Weise verwendet werden. Du wirst bessere Resultate erhalten, wenn du das Cannabismehl mit ein bisschen Öl zu einer Paste vermischst, bevor du es dem Gericht beigibst. Je niedriger der Fettgehalt, umso mehr Zeit musst du dem Cannabis geben, damit es sich aufzulösen kann.
Gebrauch von Haschisch:
Haschisch ist unübertroffen, wenn es um die schnelle Zubereitung geht, und vermutlich ist es auch am bequemsten, mit Haschisch zu arbeiten. Feste Stücke müssen nicht weiter verarbeitet werden und losen sich schnell in Fett oder Alkohol auf.
Ein beliebter Campingtrick ist es, ein bißchen Öl in einen Metallöffel zu geben, das Haschisch reinzukrümeln und das Ganze sanft über der Flamme zu erhitzen. Sobald das Haschisch aufgelöst ist, kann man das Öl bequem mit einem Joghurt, einer heißen Schokolade (oder einem beliebigen anderen Milchdrink) mischen und dann genießen. Versuche den Trick mit dem Löffel und der Flamme in einer privaten Ecke durchzuziehen, außer du stehst drauf, wie eine Figur aus einem billigen Junkie-Film zu wirken.
Schnelles Feuerwasser: Na ja, vielleicht nicht unbedingt schnell (du mußt es ein Weilchen stehen lassen), aber man braucht nur ein paar Minuten, um es zu machen, und alles was du dafür brauchst, ist ein bißchen Cannabis und ein gute Flasche Schnaps. Gin, Wodka, Whisky - du kannst eigentlich fast jede Art von Spirituosen mit mindestens 40 Vol% Alkohol verwenden. Öffne die Flasche, brich das Dope ein wenig in Stücke, laß es reinfallen, fertig! Die Flasche sollte dann wieder verschlossen und irgendwo, wo es dunkel und sicher ist, mindestens eine Woche lang gelagert werden (je länger, desto stärker). Bis dahin hat der Alkohol den Großteil des THC aufgenommen. Du solltest versuchen, auf eine Maßeinheit Schnaps eine Dosis kommen zu lassen, denn bei zuviel Alkohol in Verbindung mit Cannabis wird es dir schlecht werden.
Fernsehgerichte:
Die Mikrowelle, siehst du, wie sie strahlt? Sie ist dein Freund. Lass dein Essen die halbe angegebene Zeit bestrahlen und rühre dann das Cannabis hinein. Schalte anschließend die Mikrowelle noch für die restliche angegebene Zeit ein. Auch hier trifft die Regel mit dem hohen Milch-/Fettgehalt zu. Besonders praktisch sind diese kleinen Plastikbehälter mit Reispudding, die du in jedem Laden um die Ecke findest.