CBD als Medizin?

CBD ist eine Abkürzung und steht für „Cannabidiol“. Das wiederum ist ein biologischer Baustein, der aus der weiblichen Hanfpflanze (Cannabis sativa / indica) gewonnen wird. Das Cannabidiol wurde, soweit bekannt, erstmals von US-amerikanischen Chemikern im Jahre 1940 entdeckt. Das Molekül wird mithilfe der Verdampfungsmethode (CO2-Extraktion) von der Hanfpflanze absorbiert und dann weiter zum Endprodukt verarbeitet. Das können dann CBD Öle, Liquide oder Salben sein. 
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Inwieweit kann Cannabidiol als Medizin wirken?

Obgleich CBD eine nachweislich so vielversprechende Wirkung gegen unzählige Krankheitsbilder und deren Symptomatiken aufweist, wird es immer noch weitestgehend von der Schulmedizin belächelt - und das im Grunde völlig unberechtigt. Weiter betrachten viele Verbraucher das CBD misstrauisch und Gesetzesgeber sehen im CBD einen unmittelbaren Zusammenhang zum Marihuana und dessen Konsum.

Obgleich das CBD aus der Cannabispflanze gewonnen wird, hat es mit einer klassischen Droge nichts gemein. Es wirkt weder psychoaktiv noch anderweitig berauschend. Ganz im Gegenteil: CBD ist der Antagonist vom THC. Das bedeutet, dass das Cannabidiol der berauschenden Wirkung vom THC entgegenwirkt. Als eine tatsächliche Neuentdeckung kann man dieses aber Molekül nicht direkt bezeichnen. Jedoch das breitgefächerte wie auch positive Wirkungsspektrum von CBD wird immer populärer.

Das mag zum einen daran liegen, dass CBD nicht nur entzündungshemmend und schmerzlindernd, sondern auch beruhigend wirkt und zum anderen auf rein pflanzlicher Basis ist. Weiter nimmt CBD, bereits in kleinen Mengen eingenommen, vielen Krankheiten die Spitzen der einhergehenden Symptomatiken. Dazu zählen innere Unruhe, Angststörungen, Depressionen, Schmerzen und auch Übelkeit, um nur wenige zu benennen.

Ebenfalls wissenschaftlich belegt ist, dass CBD für viele medikamentöse Behandlungen als begünstigender Katalysator wirkt. So kann das Cannabidiol zum Beispiel bei einer Chemotherapie als Begleitmittel unbedenklich wie auch unterstützend eingenommen werden. Bewiesen ist bei diesem Beispiel soweit, dass Krebszellen durch das CBD anfälliger für die Chemotherapie werden. Das gilt übrigens auch für Methadon, das bei einem Drogenentzug gereicht wird. Das bedeutet, dass die Erfolgschancen, Krebs zu heilen, durch das Cannabidiol steigen.

Mit dem Begriff Medizin im Zusammenhang mit CBD tut sich ganz besonders die Pharmaindustrie schwer. Die Ursache dafür mag klar auf der Hand liegen: CBD ist sehr preisgünstig und weiter handelt es sich immerhin ja nur um ein pflanzliches Molekül. Doch das positive Feedback von Millionen von Anwendern spricht eine ganz andere und vor allem deutlichere Sprache, als die der Skeptiker. CBD kann unbedingt als Medizin eine Wirkung aufzeigen. So hat zum Beispiel der US-amerikanische Arzt Rick Simpson mittlerweile über 5.000 Menschen mithilfe von CBD ihren und seinen eigenen Hautkrebs besiegen lassen.

Das vielversprechende Potenzial von CBD ist bis heute noch nicht gänzlich erforscht und lässt sich medizinisch immer noch nicht zu einhundert Prozent belegen, doch wird dies nicht mehr lange auf sich warten lassen. Mittlerweile vertrauen unzählige Menschen mit den verschiedensten Krankheitsbildern auf dieses kleine Wundermolekül.

CBD – Wie wirkt es und wem kann es helfen?

Das Cannabidiol greift direkt in das menschliche Nervensystem ein. Genauer gesagt in das Endocannabinoid-System, das selbst einen Teil des Nervensystems darstellt. Hier finden sich die Rezeptoren CB1 und CB2, die für unser biologisches Gleichgewicht, also unser Wohlbefinden und die Gesundheit zuständig sind. Das CBD dockt genau dort an und kann die Rezeptoren regulieren und manipulieren. Dabei werden Störungen von Botenstoffen eingedämmt und sogar gänzlich beseitigt. Dies hat wiederum zur Folge, dass eine Genesung einer Krankheit und somit ein steigerndes Wohlbefinden eintritt.

Helfen kann CBD jedem. Natürlich ist es kein Wundermittel, das gebrochene Knochen wieder zusammenführt, dafür kann es aber den allgemeinen Prozess der Genesung beschleunigen und auch Symptomatiken, in diesem Falle Schmerzen, die Spitzen nehmen.

Weiter wird CBD auch äußerst vielversprechend bei psychischen Krankheiten eingesetzt. So können zum Beispiel Depressionsschübe und Angstzustände durch die Einnahme von CBD durchaus und nachweislich eingedämmt werden. Das Cannabidiol kann zudem auch, wie schon erwähnt, als Begleitsubstanz eingenommen werden, um medikamentöse Therapien zu unterstützen. Interessant dabei ist, dass CBD bislang keinerlei bekannte Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten aufweist.

Schulmedizin gegen alternative Heilkunde.

Bis heute streiten sich die Gelehrten der Medizin, die Pharmaindustrie und die Heilkundigen darüber, wie weit alternative Heilkunde überhaupt helfen kann. Chemie gegen Pflanze – so kann man es sinnbildlich herunterbrechen. Natürlich werden neuentdeckte pflanzliche Medikamente, die sich eigentlich gar nicht so nennen dürfen, von den Ärzten und der Industrie immer erst einmal äußerst skeptisch betrachtet.

Zum einen bringen sie kaum Geld und zum anderen stellt das natürlich die oftmals altbackene Schulmedizin infrage. Da es am Ende aber nur um die Heilung einer Krankheit geht und dabei alle Mittel recht sein sollten, wird hierbei leider zu oft und gern vergessen. Gerade solche Entdeckungen wie das CBD bedeuten einen ungemeinen Fortschritt in der allgemeinen Medizin.

Am Ende sollte man nicht von einem reinen Wunder sprechen, wenn es um das Cannabidiol geht, dennoch kann man diesen Fortschritt sehr wohl als einen solches bezeichnen. CBD wird sich unweigerlich als pflanzliches Heilmittel durchsetzen – da wird sich selbst die Schulmedizin beugen müssen.

Dieser Text wurde von Stephan vom CBDRatgeber.de geschrieben und dient zur Verbreitung von Wissen rund um Cannabidiol (CBD).

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